Staatspreisverleihung in Salzburg

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  • 9. Oktober 2018

Weitblick und Innovation geehrt

Vergangene Woche wurde der Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft in Salzburg verliehen. Neun Preisträgerinnen und Preisträger wurden im festlichen Rahmen für ihre innovativen und nachhaltigen Projekte in der Waldwirtschaft geehrt.

Der Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft, den es seit 1994 gibt, ist Anlass dafür, die besten Ideen auszuzeichnen und die Arbeit der Waldbäuerinnen und Waldbauern einem größeren Publikum vorzustellen. Der Preis steht für das Aufzeigen der vielfältigen Möglichkeiten, aus dem Wald gleichzeitig naturverträglichen und wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, das Selbstverständnis der Waldbäuerinnen und -bauern zu stärken und den Stellenwert der bäuerlichen Waldwirtschaft zu erhöhen, damit das Ökosystem Wald auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt. Für Salzburg nahm Simon Sturm, Kollerbauer aus Mattsee, die hohe Auszeichnung entgegen. Die Familie bewirtschaftet einen Biobetrieb mit 26 Hektar Grünland und 13 Hektar Wald. „Die Land- und Forstwirtschaft ist mein Leben“, sagt Simon Sturm. Er legt besonderen Wert auf einen naturnah aufgebauten Wald. In diesem widmet er sich auch dem Naturschutz und insbesondere dem Schutz der Ameisen. „Die Preisträgerinnen und Preisträger sind das beste Beispiel dafür, wie viel persönliches Engagement, Innovations- und Nachhaltigkeitsdenken in der österreichischen Fortwirtschaft vorhanden sind. Sie stellen wichtige Vorbilder dar und belegen, dass Wald in privater Hand bestens aufgehoben ist“, betonte der Präsident der Landwirtschaftskammer (LK) Österreich, Josef Moosbrugger.

Auch das empfindliche Ökosystem Wald unterliegt dramatischen Veränderungen und hatte dieses Jahr wiederholt mit Hitze, Trockenheit und Borkenkäfer-Befall zu kämpfen. „Umso wichtiger ist es, unsere Wälder klimafit zu machen, Bestände zu sichern und so die verschiedenen Funktionen der Wälder zu erhalten. Es bedarf einer aktiven, nachhaltigen Waldbewirtschaftung, um die Widerstandskraft der Ökosysteme gegen die Gefährdungen des Klimawandels zu erhöhen“, so Bundesministerin Elisabeth Köstinger in ihrer Videobotschaft. Österreichs Waldbäuerinnen und Waldbauern spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Staatspreisträger Österreich

Urbarialgemeinde Draßmarkt, Burgenland
Familie Günter und Heike Zeiliger aus Himmelberg, Kärnten
„Waldbauerngut Wenten“ Hollenstein, Niederösterreich
Josef Haslinger aus Lichtenberg, Oberösterreich
Familie Simon Sturm, Salzburg
Familie Günter und Florian Pusterhofer, Steiermark
Gemeindegutsagrargemein-schaften aus Längenfeld, Tirol
Agrargemeinschaft Frassenwald aus Raggal in Vorarlberg
Sonderpreis: Benediktinerstift in Altenburg, Niederösterreich

Hier können Sie die Staatspreiszeitung, inkl. dem QR-Code zu den Filmen der jeweiligen Betriebe ansehen:

Staatspreiszeitung_2018

Der Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft wurde für Salzburg an Familie Simon Sturm, Kollerbauer aus Mattsee, verliehen. Er legt besonderen Wert auf einen naturnah aufgebauten Wald. In diesem widmet er sich auch dem Naturschutz und insbesondere dem Schutz der Ameisen. Im Bild Familie Sturm mit Präsident Franz Eßl, Kammeramtsdirektor Nikolaus Lienbacher, Präsident der LKÖ Josef Moosbrugger, Landesrat Sepp Eisl, Sektionsleiterstellvertreter Johannes Schima und Rudolf Rosenstatter. Foto: Mooslechner           

Die Preisträger und Preisträgerinnen sind das beste Beispiel dafür, wie viel persönliches Engagement, Innovations- und Nachhaltigkeitsdenken in der österreichischen Forstwirtschaft vorhanden sind. Darüber waren sich die politischen Vertreter einig. Im Bild der Präsident der LKÖ, Josef Moosbrugger, und Landesrat Sepp Schwaiger. Fotos: wildbild

Salzburg konnte für die Verleihung des Staatspreises einen würdigen Rahmen bieten. Zahlreiche politische Vertreter aus allen Bundesländern haben sich in Salzburg eingefunden, um ihre Staatspreisträger würdig zu feiern. Foto: Mooslechner

Waldverband Salzburg

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